Auch größere Motive sind auf Textilien zu finden. Hierzu ist ein ausgereiftes Druckverfahren erforderlich. Jedes Material, ob Sporttasche, Polohemd oder Fun Shirt, wird mit unterschiedlichen Druckarten bearbeitet. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen Transferdruck. Der digitale Transferdruck wird meist für geringere Mengen angewendet. Die Zusammensetzungen des Gewebes und die Beschaffenheit der Oberflächen von den zu bedruckenden Textilien ist entscheidend für die angewandte Drucktechnik. Die Oberflächenbeschaffenheit wird in folgenden Kriterien unterteilt: glatt und dünn, glatt, dünn und glänzend, glatt, dünn und perforiert sowie samtige Oberfläche für 0,2 bis 0,5 mm Flockfaser. Außerdem sind nicht alle Gewebezusammensetzungen für jedes Druckverfahren geeignet. Bedrucken lässt sich mittlerweile so gut wie alles. Eine besondere Art ist der Reflexdruck (Feuerwehr), der für starke Aufmerksamkeit sorgen soll. Auch der so genannte Sublimationsdruck findet zum Beispiel bei Funktionstextilien Anwendung. Die Atmungsaktivität der Textilien muss erhalten bleiben. Sehr großen Wert wird auf eine dauerhafte und haltbare Beschriftung gelegt. Die zwei gebräuchlichsten Druckarten bei dem bekannten Fun Shirt ist der Flockdruck und der Flexdruck. Bei einem Druck spricht der Fachmann von einer Textilveredelung. Eine sehr gute Farbdeckung, Haftung und Farb- und Waschbeständigkeit ist hierfür Voraussetzung. Der Flockdruck ist wohl die edelste und haltbarste Art. Flächige Motive, in fast jeder Farbe können auf verschiedene Träger aufgebracht werden. Auch der Flexdruck mit genau so guten Ergebnissen kommt bei entsprechenden Geweben zum Einsatz.
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